Change Maker Podcast

🎧 EPISODE 9: Der einsame Wolf

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0:00 | 23:09

Der spirituelle Weg wird oft als inspirierend und erfüllend beschrieben. Doch viele Menschen erleben dabei auch eine Seite, über die selten gesprochen wird: Einsamkeit.

In dieser Folge geht es um das Gefühl, auf der eigenen spirituellen Reise manchmal allein zu sein. Es wird darüber gesprochen, warum persönliche Entwicklung dazu führen kann, dass sich Beziehungen verändern, Prioritäten sich verschieben und man sich zeitweise von der Umgebung unverstanden fühlt.

Im Gespräch geht es unter anderem um:
• warum Wachstum manchmal Distanz zu alten Gewohnheiten und Menschen schafft
• ob Einsamkeit ein notwendiger Teil der persönlichen Entwicklung sein kann
• wie man mit dem Gefühl umgeht, anders zu sein als das Umfeld
• warum Gemeinschaft trotzdem eine wichtige Rolle auf dem spirituellen Weg spielt

Eine ehrliche Auseinandersetzung mit der Frage, ob der Weg zu innerem Wachstum manchmal bedeutet, für eine Zeit allein zu gehen – und was man daraus lernen kann.

SPEAKER_00

Herzlich willkommen beim Changemaker Podcast mit Gabriel und Stefan Mandö, Vater und Sohn. So, heute wollen wir über den einsamen Wolf in der spirituellen Welt reden. Und ja, Papa, wie hast du dich gefühlt, wo du deine Journey gestartet hast? Und war das einsam, hattest du Freunde und wie war das so alles für dich?

SPEAKER_01

Also bei mir hat ja dieser Weg relativ früh begonnen. So die ersten Interessenskundungen, wenn man so will, vielleicht so mit 16. Da habe ich mich für so außergewöhnliche Phänomene interessiert oder auch für außerirdische und solche Sachen. Und dann mit 18, als ich dann meine Indienreise angetreten habe, ist das so immer verbindlicher und immer konsequenter geworden. Und anfänglich war es so, dass ich auf der einen Seite so meine Bekanntschaften in der Schule hatte, also das muss ich jetzt wirklich so sagen. Und wir hatten in der Schule eine gute Zeit, haben uns teilweise vielleicht nach der Schule getroffen, hier und da, haben was gemacht zusammen, gefeiert zusammen und so weiter. Aber ich habe gemerkt, dass wo ich dann so auf meinen Weg, der mir wirklich am Herzen lang gegangen bin, die wenigsten da haben mitgehen können. Und das ist auch okay so, das ist gut so, weil die Menschen sind unterschiedlich, die Seelen sind unterschiedlich alt und was den einen interessiert, interessiert den anderen nicht. Und irgendwann sind wir soeben aus der Schule draußen und dann ist jeder so seine Wege gegangen. Aber trotzdem gab es so zwei Menschen aus dieser Zeit. Den einen habe ich im Fitnesscenter kennengelernt und dem anderen in der Schule eben auch, in der Sozialfoss. Das waren so meine beiden guten Freunde und der eine, mit dem bin ich auch heute noch, es ist einer meiner besten Freunde meines Lebens, wenn man so will. Da war schon eine gewisse gemeinsame Wellenlänge da. Auch wenn man das teilweise gar nicht, da in diesen Zeiten noch gar nicht so drüber reden konnte, weil das einfach uncool war, sag ich jetzt nochmal so. Alles, was so mit Spiritualität oder mit Gott oder mit Beten oder sogar gesundes Essen und so zu tun hatte. Das war alles so irgendwie uncool. Ich kann mich noch erinnern, wie ich da mit meinem Freund, also the one of beiden, Kusi, da vor seiner Haustür einmal stand, and ich dann so ganz so ein bisschen beschämt irgendwie angefangen habe, dass mir eigentlich gesundes Essen wichtig ist. And they're so, ja, ja, eigentlich mir auch. Dann kam man so drauf, dass uns das eigentlich beide am Herzen liegt. But man hat dann nicht drüber geredet, man hat so die coole Fassade gewahrt und so weiter. Aber trotzdem sind wir gemeinsam aufgebrochen. But dann hat sich mein Weg massivst beschleunigt, wenn man so will. And da ist dann mein erstmal so ein bisschen hintendran geblieben, wenn man so will. And da kann ich mich noch an eine situation erinnern, hatte ich ihn besucht in Niederbayern, and da haben die mich sogar so irgendwie so lustig gemacht über mich anders. And this war schon auf der einen Seite sehr verletzend, but auf the other side auch so ein Test, so eine Prüfung. Game to the Rudel and passe me an orgentischen Wake meines Herzens and wichtig is. And this is this, what I wählt. And so was with my other friend. We had phasen, that have miteinander harmonied, and then ist das Leben oder so die Entwicklungen unterschiedlich schnell weitergegangen. Also in dem Fall sind dann auch noch so bestimmte karmische Geschichten aufgeploppt in einer Zeremonie, die wir gemeinsam hatten, aber das lasse ich jetzt mal weg. Aber gleichzeitig hat sich dann ein neuer Freundeskreis auch aufgetan und das war erstmal eine gewisse Zeit ganz super. Wir haben uns gut verstanden, wir haben zusammen getrommelt, wir haben philosophiert über Gott und die Welt und Filme geguckt und so weiter, und natürlich sehr, sehr viel gekifft miteinander. Und als dann so für mich und meinem Weg das nicht mehr stimmig war, also erstmal dieses tägliche Kiffen, and ich die ersten Pausen hingelegt habe, dann habe ich schon gemerkt, wie so ein Bruch gescheht. Weil ich natürlich denen auch was gespiegelt habe. And so eine innere Wahrheit vielleicht auch angeklungen ist in ihnen, ja, vielleicht sollte man das mit dem Kiffen ein bisschen reduzieren oder so, oder dem Stefan nacheifern. And da war dann die Sucht oder die Gewohnheit oder die Bequemlichkeit oder was auch immer irgendwie anders unterwegs. And then hat das zu einer Entfremdung geführt. Insbesondere then at that point where I completely. Da war es dann auch mit diesem Freundeskreis irgendwie erledigt, wenn man so will. And this habit auch in anderen, also erlebt, that men, men. Manche, das sind tiefe, tiefe Seelen, Verwandtschaften, Seelen, Verbindungen. Da ist es dann notwendig, dass man Raum hält for these Menschen, wenn man so möchte. And the anderen, das sind halt Etappenspieler in unserem Leben. And da geht es auch nicht darum, diese Menschen festzuhalten, sondern es geht darum, jeden seinen Raum für seine Entwicklung zu lassen. And auch eben die Zeiträume, die sie brauchen. Also eine ganze Reihe von den Leuten, mit denen ich früher gekifft habe, da schaut es heute noch genauso aus wie damals. Also so aus meiner Perspektive, weißt du so teilweise. Natürlich machen die auch ihre Entwicklungsschritte durch und ihre Prozesse und so weiter. Aber auf einer gewissen Ebene im Leben hat sich, bin ich vielleicht jetzt ein bisschen streng, nicht viel geändert. Da muss sich halt jeder fragen, was will ich? Und wem und was bin ich committed. Und dann kommen aber auch neue Menschen. Und manchmal muss man aber auch durch diese Phasen gehen, da wo ich eben es lerne, alleine zu sein. Und ich denke, das ist ein ganz wichtiger Punkt, weil sonst bin ich immer manipulierbar, immer steuerbar durch die Gruppe, so wie ich es vorhin erzählt habe, mein Freund mit seinem Freund. Der war bekannter von mir, nicht wirklich ein Freund, die beiden hatten sich viel länger gekannt und so weiter. Diese Mechanismen, die einen dazu bringen sollen, bestimmte Handlungen aufzugeben und in die Gruppe zurückzukehren. Weißt du, und wenn ich alleine sein kann, dann kann ich mir selber treu sein, mir selber treu bleiben. Wenn ich das eben nicht kann, dann bin ich viel, viel eher dazu geneigt, diesem Gruppenzwang zu folgen.

SPEAKER_00

Ja, also ich kann damit auf jeden Fall auch ein Liedchen von singen, wenn ich zurückdenke an meine, ja, wo das alles so angefangen hat. Ja, einfach so diese Spielchen mit einem Schatten auch, wenn man denen dann langsam aufgibt und viele Leute finden das einfach sehr unangenehm. Und dann, wenn du das denen auch ins Gesicht sagst, ja, okay, vielleicht wird es dann nicht mehr so viel rauchen oder das und das. Und die sehen das, dass du das dann auch machst und dann mit Konsequenz dranbleibst, dann ja, distanzieren sie sich das irgendwie dann auch von dir, weil sie das dann unangenehm finden, mit dir in Verbindung zu sein, weil du ihnen die Wahrheit sagst. Und aber im Endeffekt willst du ja eigentlich für die das Beste. Aber die Leute, die das dann wirklich annehmen, bleiben dann halt und die, die nicht, ja, im Endeffekt ist das dann auch so gut. Ich denke, das ist ein Weg einfach, der einsam ist. Aber dann findet man auf dem Weg ein paar Freunde, die halt einfach dann sehr, sehr, sehr lange bleiben und da wo auch einfach die Verbindung stimmt.

SPEAKER_01

Ich denke im Leben, oder we have so eine Art romantisch verklärten Blick, was Beziehungen betrifft. Und das ist vielleicht nicht unbedingt die Funktion, die, wenn man jetzt so es so nennen möchte, Gott für Beziehungen vorgesehen hat. Weil in unserem Leben ist es oft so, oder in vielen Leben ist es so, dass quasi eine Beziehung oder ein Mensch eigentlich Gott ersetzen soll. Und das ist eigentlich nicht, worum es Gott geht, wenn man so möchte. Sondern es geht eher darum, oder wenn man jetzt so die Perspektive so ein bisschen höher, ich möchte es mir jetzt nicht anmaßen, Gottes Perspektive einzunehmen, aber so ein bisschen höhere Perspektive einzunehmen, dann erlebe ich Beziehungen so, dass sie dazu dienen, entweder uns in einem gewissen Feld zu halten oder uns zu transformieren, also in einem gewissen Feld zu halten. Damit meine ich, so ähnlich wie ich vorhin erzählt habe, wir sind anders aller Zeiten. Oder wir sind in transformativen Beziehungen unterwegs. Und damit meine ich die Beziehungen, oder in den Beziehungen helfen sich die Menschen, bestimmte Dings zu erkennen, bestimmte Dinge aufzulasen, bestimmte Dinge komplett hinter sich zu lassen, auf which we are mehr wachsen and gesünder, immer heiler, immer lichtvoller werden, wenn man so möchte. Und ich denke, this is a wertvoller shift so in dem Blickwinkel, weil dann sind Beziehungen ein wirklich wertvolles, göttliches Werkzeug, aber nicht der Zweck unseres Lebens, wenn man so will, sondern eine Dreingabe.

SPEAKER_00

Wie kann man jetzt die Herausforderung des einsamen Wolfs? Welche Zweifel und ja, was ist, wenn man alleine unterwegs ist? Also wie kann man mit den Kritiken von anderen Leuten umgehen und einfach, ja, wie kann man da standhaft bleiben?

SPEAKER_01

Ich glaube, das ist eine sehr, sehr gute Frage. Ich höre so ein bisschen hinter oder so vielleicht eine Ebene höher oder tiefer. Und ich denke, prinzipiell geht es darum, dass wir uns, dass wenn so Dinge passieren, wie ich sie vorhin erzählt habe, dass sich Menschen abneigen oder abwenden von uns, dass wir das als Chance nehmen, uns zu hinterfragen. Warum ist es so? Und das kann sein, weil wir irgendwie eine Arschloch-Qualität entwickelt haben und dann kann es ein Hilfsmittel sein, dass wir uns selber korrigieren und vielleicht liebevoller werden und uns mehr um andere kümmern und solche Sachen. Oder es kann sein, weil uns wirklich unser Herzensweg woanders hinführt, weil unsere Vision uns auf die nächste Ebene führt. Und dann uns eben das Leben die Frage stellt, ist deine Herzensvision der authentische Ausdruck deines Herzens größer und wichtiger oder sind es die Menschen in deinem Leben? Ich meine das jetzt nicht in einer abwertenden Weise den Menschen geben, sondern meines Erachtens sollten die Menschen, die uns lieben, wenn man so möchte, immer unseren höchsten Weg supporten und unterstützen. Und wenn die Menschen das nicht machen, weil sie sich dann bedroht fühlen oder selber aufgefordert werden würden, in eine eigene Transformation einzusteigen, dann ist es wichtig, eben diesem inneren Weg zu folgen. Weil das habe ich vorhin eben noch gar nicht zu Ende erzählt. As dann da mein guter Freund, der sich da eben verbündet hatte, diesen einen Abend mit seinem Freund, der hat sich dann Jahre später super konsequent auf dem tibetischen buddhistischen Weg begeben und ist da ganz stark am sich entwickeln gewesen und auch am Voranschreiten. Und da war es gut, dass ich dabei geblieben bin, dass ich meinen Weg gegangen bin. Und vielleicht, ich weiß nicht, da haben wir nie drüber geredet, hat ihm das auch geholfen, seinen Weg zu gehen, insbesondere dann auch mit den Dingen, die ihm dann, ihm dann passiert sind, mit den Menschen, die ihm quasi am Herzen liegen, die ihm umgeben haben.

SPEAKER_00

In dem Sinne ist ja eigentlich die Einsamkeit oder so, wenn man auf dem Weg der Veränderung ist, ein großes Tool, was du nutzen kannst. Also wenn man jetzt so sagt, wie wenn man jetzt Schmerz hat, kann man das in Gains verwandeln. Und so kann man die Einsamkeit auch einfach in spirituelle Weiterbildung traften.

SPEAKER_01

Ja, ich denke, da gibt es zwei Sachen. Ich denke, auf der einen Seite ist es wirklich wichtig, das zu fühlen, die Gefühle zu fühlen und nicht zu verdrehen, nicht zu verstecken. And when die Traurigkeit dahinter is, dass sich Menschen verabschieden aus dem Leben, dann is das total normal. And diese Traurigkeit, die will gefühlt werden. Also es geht jetzt nicht darum, einen auf Superhero zu machen, where is that wicked. And gleichzeitig then, hinter the trauer, after traurigity, on this point, on this or where the traurig ausgelehrt is and where we in a notary, not wichtig. While the men are wicked, while we with them in verbinding. And from this wichtige Bands. We have in clans, in group, in gemeinschaften gelebt. And there was essential wichtig, that we have these men verbunden and verbunden geblieben sind. Wenn nicht, hat das teilweise den Tod bedeutet. Und das steckt natürlich ganz, ganz, ganz, ganz tief in uns. Also es ist ein Grundbedürfnis, ein Urbedürfnis. Aber wenn wir gleichzeitig in uns diese Kraft entwickeln, dass wir wirklich mit uns selber sein können, weil wir in uns an eine Quelle kommen, dann ist das meines Erachtens wie ein nächster Entwicklungsschritt der Menschheit hin zu wirklich noch fähigerer und authentischer Gemeinschaft. Weil wir können meines Erachtens nur dann wirklich fähig und authentisch in Gemeinschaft sein, wenn wir alleine sein können und unsere Verbindung zu Gott oder wie auch immer du sie nennen möchtest, zum großen Geheimnis anzapfen können. Also ich sage jetzt noch nicht mal da aufgehen und ich sag jetzt mal Erleuchtung erlangt haben, sondern dass wir unsere innere Quelle anzapfen können, wenn man so möchte. And gerade diese Zeit in der Einsamkeit können genau dafür genutzt werden, dass wir so fähig sind oder uns fähig machen, diese innere Quelle anzuzapfen. And that passiert über Meditation, that yoga der erleuchteten Freunde. And gerade das Yoga der erleuchteten Freunde ist eine der wichtigsten Techniken meines Erachtens. Weil wir da eben auch in Verbindung treten. Aber da treten wir dann in Verbindung mit den erleuchteten Wesenheiten. And diese Verbindung kann dann zu einer der wichtigsten Freundschaften unseres Lebens werden. Weil wir uns gleichzeitig mit dem inneren Lehrer, und zwar einem echten, weisen und sehr, sehr lichtvollen inneren Lehrer verbinden.

SPEAKER_00

Ja, und in deffekt, wenn du das nutzen kannst, dass du weißt, okay, du kannst alleine sein, aber auf der anderen Seite weißt du, okay, du brauchst einfach Kontakt mit Menschen, dann hast du irgendwie auch nicht diesen, wie soll ich das in Worte beschreiben, ich habe jetzt gestern haben wir hier Basketball gespielt und da war so einer, der war so irgendwie sehr, sehr kremlig drauf. Und dann hat er einen so runtergemacht. Und dann habe ich mir gedacht, warum macht er das irgendwie bei mir nicht? So, weißt du, einfach, es war so Curiosity. Dann war ich so, okay, die andere Person, die er runtergemacht hat, war einfach so, er wollte zum Tribe dazugehören und es war wie so, okay, Opferrolle, wenn ich jetzt hier einfach gehe und den in Ruhe lasse, dann bin ich so weg und dann ist so diese Freundschaft weg. Und bei mir wäre das halt egal gewesen, weil okay, ich mag ihn, aber ich hätte auch einfach gehen können, weil ich halt einfach in mir diese Standhaftigkeit habe. Und ich denke, wenn du das erstmal gefunden hast, dann kannst du auch bei Leuten sein, die vielleicht nicht deine Werte und Prinzipien teilen und mit denen Spaß haben, aber dann auch wirklich für deine Sachen einstehen, wenn du das machen musst. Und ich denke, das ist wirklich wichtig zu finden und dann halt auch zu leben und durchs ganze Leben zu ziehen.

SPEAKER_01

Genau, und was ich auch wieder und wieder erlebt habe, ist, manchmal steht es eben dann auch gerade dann an, wenn Menschen nicht die eigenen Werte und Prinzipien teilen, dass wir dann zu unseren Werten und Prinzipien stehen. Und da könnte man zum Beispiel sowas wie auch gesagt haben, hey, ich finde, das ist voll unter der Gürtellinie, was du da machst, und so weiter. Oder beschreiben, was da passiert. Also ich nehme gerade wahr, dass hier in unserer Sprache könnten wir das so sagen, in seiner vielleicht nicht, dass da der Kremling ganz schön aktiv ist und jetzt hier den anderen da runter macht irgendwie so. Da muss man vielleicht dann andere Worte finden. Weißt du, und da passiert dann noch mehr Freiheit. Und vor allem, und das habe ich immer wieder erlebt, dass wir dann auch die richtigen Menschen ansehen, die dann in der jeweiligen Phase in der weiteren, genau die richtigen sind, die uns die richtigen Impulse geben, die richtigen Bücher, die richtigen Lehrer und so weiter, so dass wir einfach weiter wachsen. Also ich denke die Phasen zu nutzen, wenn wir alleine sind oder uns alleine fühlen, um auf der einen Seite die Gefühle zu fühlen, wirklich zu fühlen, die Gefühle, die da da sind, vielleicht Traurigkeit, vielleicht Angst und so weiter, dem nicht auszuweichen. And auf der anderen Seite dann in die Verbindung mit unserer spirituellen Praxis zu gehen. Das sind die Augenblicke, wo wir diese Zeiten des einsamen Wolfs sehr, sehr gut nutzen. So dass wir dann, wenn das Leben uns in anderen Zeiten haben möchte oder uns in andere Zeiten bringt, wir das eben gut nutzen können, uns eben nicht verbiegen müssen und so weiter, weil wir eben auch alleine sein können. Und dadurch einen guten Einfluss nehmen können auf die Gemeinschaft, indem wir einfach unseren Werten und Prinzipien treu sind.

SPEAKER_00

Ich denke, das ist gut. Aber würdest du nochmal ganz konkret jemanden, der sich jetzt vielleicht gerade einfach alleine fühlt, was würde, was wäre gut zu tun?

SPEAKER_01

Ich fühle mich, Punkt Punkt, weil. Dich hinzusetzen und zu sagen, nicht ausweichen, nicht rausrennen, nicht irgendwie unter Menschen gehen, wo du keine Verbindung spürst. Oder zumindest jetzt nicht. Sondern dich hinsetzen und einfach das spüren. Ich fühle mich traurig. Weil ich alleine bin. Ich fühle mich traurig, weil ich so gerne in Verbindung wäre und es ist niemand da, mit dem ich in Verbindung gehen kann. Niemand, der mit mir die gleiche Wellenlänge teilt. Und vielleicht ist dann auch eine Angst da und dann machst du dasselbe mit der Angst. Ich fühle mich ängstlich, weil und dann kommt die Angst oder das Weil dahinter. Und vielleicht kommt auch die Wut, was auch immer kommt, und diese ganzen Gefühle fühlen. Und dann dich fragen, was willst du jetzt wirklich machen? Und dann kannst du dich fragen, mir kommen noch zwei, drei andere Ideen. Irgendwann, wenn wir durchgefühlt haben, zuerst kommen wir an einen inneren Punkt, wo wir mit uns sein können. Weil dann gibt es kein Gefühl mehr, welches uns informieren möchte. Weil wir die Gefühle verantwortlich durchgefühlt haben. Und dann können wir in der Stille sitzen, dann können wir in die Verbindung gehen. Also da einfach nur in der Stille sitzen ist schon so wertvoll. Und das wirklich als spirituelle Praxis zu verwenden. Und mein ganz großer Tipp wieder, das Yoga der erleuchteten Freunde, das ist so, so wertvoll, so, so wichtig. Nach der Meditation oder in unserem Leben, da können wir uns fragen, was möchten wir denn? Und wenn wir Verbindung wollen, wenn wir mit Menschen in Verbindung gehen wollen, dann können wir uns fragen, wie können wir authentische Verbindung kreieren, die wirklich nahnäherend ist für alle. Und da gibt es ja heute viele Möglichkeiten. An dem Ort, wo wir wohnen, manchmal beurteilen wir bewerten wir so viele nach dem Äußeren, nach diesem, nach jedem. Aber ich habe das wieder und wieder, wir haben ja viele Jahre Manitongwart organisiert. Ich habe so oft erlebt, sobald wir uns authentisch im Kreis öffnen, ist die Verbindung da. Auch mit Menschen, mit denen wir hätten, wir niemals im Kreis sitzen wollen. Weil sie so und so ausschauen oder so und so einen Eindruck machen auf uns und so weiter. Und genau dafür können wir, da können wir Verantwortung dafür übernehmen. Dass wir quasi die Verbindungen haben, die wir uns wirklich wünschen. Aber das braucht natürlich dann auch Engagement und Energie. Das ist wie Pflanzen, die wir pflegen. Und das ist aber heute auch einfacher über WhatsApp und Telegram-Verbindungen. Aber da auch dann die richtigen. Weißt du, ich zum Beispiel hat mich heute wieder ein Bekannter, das muss ich so sagen, angeschrieben. Mit dem wollte ich mich eigentlich letzte Woche mal treffen. Und das habe ich so ein bisschen ruhen lassen, weil ich mir dachte, ich bin die ganze Zeit der gewesen, der da dahinter ist. Und wenn da keine Energie kommt von seiner Seite, dann macht es keinen Sinn für mich. Jetzt hat er sich gemeldet und jetzt habe ich mir gedacht, weißt du, das werde ich ihm genauso ganz transparent und offen sagen. Weißt du, du bist echt ein Mensch, du, also ich finde dich spannend, bin gerne mit dir zusammen. Für mich muss eine Beziehung oder eine Freundschaft von beiden Seiten getragen sein. Sonst macht es keinen Sinn. Und da kümmere ich mich hier um meine paar Kontakte, die ich habe, und pflege die dann auch, wie ich meine Pflanzen pflege.

SPEAKER_00

Ja, im Endeffekt kommst du wieder zurück auf die Verantwortung. Verantwortung über seine Gefühle übernehmen, Verantwortung über die Freunde, die man hat, sind es Kontakte, die dich weiterbringen. Die wenigen, also bei mir kann ich jetzt sagen, die wenigen, die halt ich wirklich weiß, okay, das sind super Kontakte, da versuche ich auch Energie reinzubringen. Und dann bei anderen ist es halt einfach so, okay, die haben sich ewig nicht mehr gemeldet, dann ist es halt einfach so. Und dann, dann, wenn das halt trotzdem traurig ist, da wieder in die Verantwortung der Gefühle gehen. Und ich denke, das ist ein Lebenswerk, das dann wirklich auch umzusetzen. Und immer und immer und immer wieder. Schön, dass ihr dabei wart. Fühlt eure Gefühle, wenn sie da waren, sind.

SPEAKER_01

Ja, schön, dass ihr dabei wart. Ja, also schön, dass ihr dabei wart. Es hat mich sehr, sehr gefreut, dass wir euch hier ein bisschen von unseren Lebenserfahrungen mitgeben durften. Auf ein nächstes Mal.