Change Maker Podcast
Du funktionierst – aber innerlich stimmt etwas nicht.
Du weißt, dass du so nicht weitermachen kannst, hast aber keine Ahnung, was stattdessen kommen soll.
Im Change Maker Podcast sprechen Vater und Sohn über die Fragen, denen man sonst ausweicht: Sinn, Orientierung, Verantwortung und spirituelles Wachstum – ehrlich, unbequem, ohne Phrasen.
Wenn dich dieses diffuse Gefühl begleitet, dass dein Leben mehr sein müsste als das:
Hör rein.
Change Maker Podcast
🎧 EPISODE 7: Wie Cannabis Motivation und Leben verändern kann
Use Left/Right to seek, Home/End to jump to start or end. Hold shift to jump forward or backward.
Cannabis wird von vielen Menschen als harmlos angesehen. Doch für manche entwickelt sich der Konsum schleichend zu einer Gewohnheit oder sogar zu einer Abhängigkeit.
In dieser Folge wird offen über das Thema Cannabis und Sucht gesprochen. Es geht darum, wie sich Konsumverhalten verändern kann, welche Auswirkungen Cannabis auf Motivation, Alltag und Entscheidungen haben kann und warum viele Menschen die Gefahr lange unterschätzen.
Im Gespräch geht es unter anderem um:
• wie aus gelegentlichem Konsum eine feste Gewohnheit werden kann
• welche Anzeichen auf eine Abhängigkeit hindeuten können
• warum besonders junge Menschen gefährdet sein können
• welche Wege es gibt, aus einer Abhängigkeit herauszukommen
Eine ehrliche Auseinandersetzung mit einem Thema, das oft verharmlost wird, aber für viele Menschen reale Konsequenzen hat.
Hallo und herzlich willkommen. Schön, dass du wieder dabei bist beim Changemaker Podcast mit Gabriel und Stefan. Ja, Cannabis ist eine weitverbreitete Droge und wir alle haben sie benutzt. Ja, genau. Und ja, was sind so deine Gedanken darüber?
SPEAKER_01Ja, die haben sich natürlich sehr transformiert im Laufe der Zeit. Also es gab eine Zeit, wie Gabriel gesagt hat, meinen ersten Joint habe ich vielleicht so mit 14 geraucht, vielleicht noch spät im Vergleich zu dir. Wann war das bei dir? 13. Ja. Und dann hat es ein bisschen gedauert. Und auf der einen Seite bin ich dankbar für Cannabis und auf der anderen Seite sehe ich es bedenklich. Dank war deswegen, wenn ich in einer Gesellschaft groß geworden bin, da wo Alkohol allgegenwärtig war. Und da bin ich dann zum Glück irgendwann mal vom Alkohol umgestiegen aufs Cannabis und sonst wäre ich wahrscheinlich Alkoholiker. Ich hatte schon so eine gewisse Neigung zum Rausch, wenn man so will.
SPEAKER_00Ja, haben ja viele, viele Menschen in der Kultur verankert mittlerweile, aber ich fühle mich ähnlich, dass ich eher mehr zum Cannabis hingezogen war wie zum Alkohol. Und auch wo Freunde mehr diesen extremen Trunk immer hatten und danach dann komplett flach gelegen sind, was ich eher dann geraucht habe. Und ja, im Endeffekt würde ich die Zeit nicht missen und ich habe viel draus gelernt. Aber ich denke, es ist halt trotzdem einfach eine Konsumgenau.
SPEAKER_01Ich denke, das ist so das große Problem. Es ist einfach eine Konsum-Truge in unserer westlichen Gesellschaft. Wenn ich jetzt da zurück nochmal gucke bei mir, ehe man sich versieht oder ehe ich mich versehen habe, ist dann so aus dem gelegentlichen Kiffen eigentlich so eine Vollzeitbeschäftigung geworden. Und ich meine, ich war auf der einen Seite in der Schule, zum anderen habe ich gearbeitet, aber sofort nach Feierabend joint, am Wochenende joint. Also ich habe zum Glück dann ja noch irgendwann meditiert and so, and then hatte ich so my morgenroutine, then my frühstück and then my joint. Das war so das Ding for many years. And I had some inner conflict. Also when I just heard and had to be able to other games as a alcohol. But I have that there was a verhalten done, which means. This was by me not. And then I'm not, we so ungesunde dynamicen einfach da sind. So im Freundeskreis and the erste kiff den halben Joint, der next den nächsten halben. Also there gab es so tendenzen and the rest durfte in Stummel teilen and so ein Gear-Element dabei and these things. Und ich hatte keine Lust mehr mit anderen zu rauchen, sag ich jetzt mal so. Das war auch teuer, dann haben manche nicht gekauft. Das war nicht so im Überfluss da und diese ganzen Sachen. Ich habe das teilweise in der Schweiz anders erlebt, wo die Leute das selber, but that's the first time. And irgendwann habe ich dann gemerkt, I have a natural, but I couldn't. Ganz deuting a zucht element dabei. So I thought, morning machine pause. And so ging this language. And the ersten Tage waren total krass, irgendwie so. And then war es so schön, endlich mal wieder nüchtern, sag ich jetzt. And so hat es dann so angefangen, mich from this. But it had this stark neigher. Also a ceremony gemacht. But I merked that this sucht element to the Rauschwork was vulnerable. But then wanted to not rauchen, nothing and then the next time a ceremony and that gleich three, four times hintereinander. Also this was really erlebbed, spürbar führbar. This gear element, this such element in this verb to this pflanze. Irgendwann war klar, das war's jetzt. I think also a calling from Mutter Maria in dem Fall. Das war ganz klar. Also dieses jetzt is vorbei. Und da wusste ich, jetzt ist vorbei. Das war Oktober 2003. Und seitdem habe ich keinen Joint Bern gerührt. Und davor auch wenig geraucht für viele, viele Jahre.
SPEAKER_00Also ich kann mich erinnern, bei mir war das ähnlich mit vor allem in der Struktur des Freundeskreis, dass du dich manchmal einfach nur mit Freunden getroffen hast, um Joints zu rauchen und so. Und dann auch so diese, wie du schon gesagt hast, einfach ja wer Weed hatte, der dann einfach so einen höheren Rang irgendwie hatte. Und dann hast du dich mehr mit denen getroffen und der hat nicht geraucht. Und dann sind so irgendwie schleimische Geschichten passiert und das hat man richtig gemerkt. Der große Punkt, was glaube ich, wo bei mir der Durchbruch war, war einfach so, dass ich gemerkt habe, okay, wenn ich rauche, dann kriege ich einfach nichts mehr auf die Reihe. Also das war ja so wirklich von einem Tag auf dem anderen, wo ich nach Bali gefahren bin. Ich habe glaube ich dann zwei Jahre von oder eineinhalb Jahre wirklich jeden Tag durchgesmokt. Und also wirklich eine Zeit, mehrere Monate, wo ich wirklich viel, fünf, acht Gramm am Tag rauf habe. Und ja, dann auf einem Tag, auf dem anderen war das dann einfach weg und dann irgendwie, ja, ich habe jetzt, muss ich sagen, keine wirklichen Entzugserlebnisse, irgendwie Schwitzen oder sowas erlebt. Es ist eher so psychisch. Und es war eher sehr psychisch. Dann, wo ich halt wieder zurückgekommen bin, eine bessere Struktur hatte, wo ich jetzt von Bali zurück nach Deutschland. Und da einfach gewusst habe, okay, ja, es gibt auch was anderes und dann wieder angefangen habe und dann wieder in diese schlechten Gewohnheiten gerutscht bin, habe ich einfach gemerkt, okay, wenn ich das benutze, dann komme ich da nicht weiter. Und dann hat es sich halt so sich aufgebaut, immer mehr, immer mehr, so dieses on-off, on off, on off. Und in endeffekt war es dann irgendwann so, ja, geht auch nicht mit. Weil sobald du ein Joint, zwei Joints rauchst, hintereinander wird es halt, wie du auch schon gesagt hast, dann zu so einer längeren Phase. In Endeffekt, denke ich persönlich, is es trotzdem noch sehr gut für ceremonielle Geschichten, weil es einfach trotzdem dein Bewusstsein erweitert. Yeah, it's contradicting what it is. And when you're in a rich setting machine, I've got the best game. Also have cleaner become and better arguing than by many Pilsteremonies. And yeah, also I think it's a very, very good tool when I verantwortlich arbeited. What is verantwortlich arbeiten damit?
SPEAKER_01Ja, also da greife ich immer wieder sehr, sehr gerne auf den indigenen Context to work. And this is halt for us very weit. Also for violence. Also this bedeutet, westliche Kultur zeichnet sich darüber aus oder durchaus that are vergotbar. I buy it, and then have them verse. And that's not so never consumed, but that has a heiligen, a heiligen, a special side, a aufmerksam, die the forbereiting gewidmet is, and then the ceremony and then the integration, the world. And that's so without the punctuation that in the western girls feel and so it's so, so here an answer to find. But that was worth in a heilsame umgang.
SPEAKER_00Vor allem that this is so weight entfernt is, is it man, as you should say, from ceremony to ceremony läuft or sagt, ja, jetzt mache ich, höre ich auf, mit Cannabis rauchen, aber ich mach jedes Wochenende eine Zeremonie oder sowas. Oder drei Tage hintereinander oder irgendwie sowas. Und das geht dann halt auch sehr schnell in die falsche Richtung. Weil eben Cannabis, finde ich, hat so diese Struktur oder diese Art, ganz schnell dich da rein in diese alten Muster hin zurückzuziehen. Oder bei mir ist es zumindest so, dass man da sehr schnell aufpassen muss, dass man nicht wieder in dieses Tägliche reinkommt. Aber ich kann aus Erfahrung sagen, wenn es so einmal in diesem Setting ist, dann ist es okay. Aber man muss halt gucken, wie oft. Also zum Beispiel einmal im Jahr, ist das für mich sehr relevant. Und dann denken manche, okay, einmal im Jahr, das ist auch gar nichts. So, weißt du, und aber da ist es halt dann so diese Struktur waren.
SPEAKER_01Ja genau. So könnte das aussehen. Dass man so seine heiligen Zeiten hat oder seine Cannabis-Zeremonie-Zeiten hat und dann eben diesen Raum wirklich hält und wart. Das könnte ein heilsamer Gebrauch sein. Und ganz viel darüber hinaus hat dann das Potenzial, sehr, sehr schnell zu kippen. Also bei mir war es genauso, weil ich einfach davor zu abhängig war. Also es gibt Menschen, die sind ein bisschen anders, da kenne ich nicht viele, aber ein Teil, die haben halt nie so viel und so intensiv gekifft. Und die können auch mal ganz entspannt irgendwo vielleicht in Thailand, wo das legal ist, am Strand einrauchen. Und da ist es keine Thematik. So wie ich jetzt zum Beispiel einen Wein trinke. Bin jetzt zum Glück kein Alkoholiker geworden. Das sieht bei anderen Menschen, die ich kenne, anders aus. Und da ist es keine Thematik. Beim Cannabis-Saison, da musste ich wirklich dieses Gelübnis ablegen für mich, damit ich dann wirklich wegbleibe davon, dass ich das nie wieder anlange in diesem Jahr. Und bevor das nicht aufgehoben wird von der göttlichen Mutter oder wie auch immer, bin ich da gebunden, auf jeden Fall. Und halte mich und habe mich auch seit über 23 Jahren oder 23 Jahren dran gehalten.
SPEAKER_00Ich denke auf jeden Fall auch, dass es sehr schnell an Freunden kreisen, dass sie gesagt haben, ja, sie hören auf. Und dann fangen sich wieder an, sagen, nur einmal oder nur in wenigen Rahmen, irgendwie, keine Ahnung, einmal im Monat. Und dann ist es halt so schnell wieder im täglichen Gebrauch. Und dann kriegst du so schnell diese Gewohnheiten, die du aufgebaut hast, also verlierst du dann einfach. Dann ist es einfach, ja, und sobald du weißt, okay, du bist in diesem Charakter, also ich weiß das auch, ich kann das nicht anfassen. Also in täglichem Gebrauch oder einmal im Monat oder so, einmal jedes Wochenende oder so könnte ich nicht, weil ich weiß, okay, ich falle da wieder in diese alten Muster zurück.
SPEAKER_01Und das ist halt Selbsterkenntnis total wichtig, sich selber kennenzulernen und dann einfach ehrlich zu sein mit sich selber und sich dann die Frage zu stellen, was für ein Leben will ich leben? Will ich mein Leben auf die Reihe kriegen? Oder will ich mych in blauen Dunst aufgehen lassen? Weil da kenne ich leider auch ganz viele. Also we said, with which I was so interweding. I will not negative beurteiling and bewerten, but there are a read of men, there have the eindruck that had not been beweged in the last 20 years. And this is, can jeder so machen wie he will. But this is the frame, wanna this, will ich das? And for me is the entscheid ganz klar, ich würde das nicht wollen. Also ich kann nur raten, sehr achtsamer Konsum mit Cannabis, sehr ehrlich hingucken bei sich selber, sich selber die Frage stellen, was für ein Mensch möchte ich sein, was für ein Mann möchte ich sein, was für ein Leben möchte ich leben. Und ich kann nur sagen, das großartige Leben, was da auf dich wartet, das ist so viel Mehrwert, so viel geiler wie dieser sich aneinander reihende Rausch, der dann im Endeffekt die Tiefe verliert und eigentlich eine Abhängigkeit ist. Aho, aho, schön, dass ihr dabei wart.